Das älteste Wissen, um die Natur aller Dinge



Mag man es für möglich halten oder auch nicht - es gibt eine in Runen überlieferte Chronik der ältesten Geschichte Europas. Sie beinhaltet schätzungsweise bis zu 9200 Jahre Geschichte. Weit vor den ersten Kriegen scheinen uns die frühen Menschen etwas hinterlassen zu haben, das in wenigen Zeilen die Natur aller Dinge beschreibt. Die Oera-Linda-Handschriften, in denen dieses Wissen überliefert steht, sind nicht nur realhistorische Chronik und Rat - sie beinhalten auch etwas, was wir heute „Spiritualität“ nennen - nur dass sich jenes, was dort zwischen den Zeilen mehr als deutlich zu lesen ist, fern dessen befindet, was uns heute in Form von „Religion und Glauben“ beschäftigt. Die Fryas, das freie Volk, scheinen keinen Glauben gekannt zu haben - sie kannten auch keine Götter. Aber sie wussten etwas, was uns abhanden kam - was wir uns haben nehmen, und dreifach verdrehen lassen: das „Wissen und die Erfahrung“ rund um die Natur, genannt „Wralda“.

Die Natur kennt weder Zwang noch Anbetung, noch Gewalt oder Zorn. All diese niederen Eigenschaften wurden laut den Frya-Chroniken von faulen und trägen Menschen erdacht, um ihren alleinigen Vorteil gegenüber der Gemeinschaft zu sichern. Geschichtlich betrachtet liegt es auf der Hand; weder Religion, noch irgendeine Form der Spiritualität, sind frei von Wahn - aus einem ganz einfachen Grund:

Nichts im Leben ist tiefer, weiser, stärker und handfester als die Natur selbst. Sie allein erklärt alle Dinge - ohne Rätsel frei heraus. Entgegen jeder Form von Wahnwissen ist der Mensch ein unverzichtbar wichtiger Teil der Erde, in Symbiose mit Pflanzen, Tieren und den fünf Elementen.

... so kurz und einfach ist es erklärt.

Ging das zu schnell? Wir lesen es noch einmal:

Die Natur kennt weder Zwang noch Anbetung, noch Gewalt oder Zorn. All diese niederen Eigenschaften wurden laut den Frya-Chroniken von faulen und trägen Menschen erdacht, um ihren alleinigen Vorteil gegenüber der Gemeinschaft zu sichern. Geschichtlich betrachtet liegt es auf der Hand; weder Religion noch irgendeine Form der Spiritualität sind frei von Wahn - aus einem ganz einfachen Grund:

Nichts im Leben ist tiefer, weiser, stärker und handfester als die Natur selbst. Sie allein erklärt alle Dinge - ohne Rätsel frei heraus. Entgegen jeder Form von Wahnwissen ist der Mensch ein unverzichtbar wichtiger Teil der Erde, in Symbiose mit Pflanzen, Tieren und den fünf Elementen.

Was in den Oera-Linda-Handschriften über uns Menschen und die Natur aller Dinge geschrieben steht, sollte Kindern vorgelesen werden, denn frei von Zwang in Harmonie mit der Natur zu leben, sollte der erste Gedanke des Menschen sein, wie wir im Folgenden erfahren.



Das Wesen der Natur

„Wralda, die Natur, ist das Allerälteste und Überälteste“, ließt es sich in meinem Buch: Der verborgene Schlüssel - in den Oera-Linda-Handschriften, welches eine vereinfachte Brücke zu den originalen Chroniken sein soll. „Wralda ist in allem, es ist ewig und unendlich, aber nicht zu erblicken. Darum wird es Geist geheißen. Alles, was man von Wralda wahrnehmen kann, sind die Dinge und Wesen, die Wralda erschuf. Es ist der Anfang und dessen Ende. Jedwede Kraft kommt von Wralda und kehrt zu Wralda zurück. Da ist nichts geschaffen, außer Wralda selbst. Wralda erschuf mit allem auch deren Gesetzmäßigkeiten und so gibt es keine gültigen Gesetze, es sei denn, sie sind nach Wraldas Geist, der Natur selbst, gebildet.
Nur Bosheit kommt nicht von ihr, da Bosheit durch Dummheit, Unachtsamkeit und Trägheit erwächst - so wie die Missachtung der natürlichen Sitten zum Verfall führt.
Wralda, der Funke des Lebens, war weit vor allen Dingen und wird weit nach allen Dingen sein. Daher ist nichts außer ihm. Wir sind Teil von Wralda, doch was unsere Gestalt und unser Denken angeht, so sind diese nicht Teil Wraldas. Sie sind flüchtig und erscheinen nur durch das von Wralda erschaffene Leben.
Im Leben bewegen sich alle Dinge wie der Wind, das Wasser, die Erde und das Feuer. So kann nichts an seiner Stätte bleiben - auch das Denken nicht. Daher sollst Du sagen „ich war“ und nicht „ich bin“. Sowohl auch „ich dachte“, statt „ich denke“. Denn sobald Du die Worte aussprichst, sind sie im Denken vergangen, so wie alle Dinge vergänglich sind. Daher ist Wralda einzig ewig, was sich auch wie folgt erklärt: 

Der Knabe ist größer und anders als das kleine Kind und wird er erwachsen, wechseln seine Bedürfnisse und sein Denken abermals. So wechseln wir und bleiben nicht. Nur Wralda bleibt ewig - der Funke des Lebens.
Wir Menschen sind nur eine Erscheinung durch Wralda, die Natur, und können nur versuchen, ihrer Weisheit zu folgen und uns ihr und ihrer Vollkommenheit anzunähern. Unser Geist ist nur ein Abbild von Wraldas Geist, um zu lernen und zu wachsen - in Freiheit und Minne.“



Wie Wralda lehrt

Ein ungeselliger und geiziger Mann kam, um bei der Maid zu Stavia Trost zu suchen, da ein Unwetter sein Haus forttrug. Zuvor wendete er sich an Wralda, aber dieser schwieg. Die Maid hörte sich das Leid des Mannes an und mochte ihm einen Funken schenken, sodass er verstand und sich nun zu helfen wusste. Sie erzählte ihm, wie Frya, die Mutter aller Freien,  nach ihrer Geburt nackt und bloß da stand. Es ergoss sich ein Regen und Frya baute sich ein Dach aus Ästen und Blättern, um nicht nass zu werden. Doch kaum war sie fertig, da kam der Wind und trug das Dach fort. So ging Frya her und baute ein besseres Dach mit Schollen und Soden, sodass der Wind nicht darunter fahren konnte. Doch der Wind kam zurück - stärker als zuvor und nahm auch dieses Dach samt der Wände fort. Anstatt sich bei Wralda zu beklagen, rief Frya ihre Kinder zusammen und gemeinsam erdachten sie eine bessere Behausung, aus der nach und nach die erste Burg entstand und fürder alles andere.
„Ist Dein Haus nicht stark genug, so musst Du es besser bauen“, sagte die Maid zu dem Mann. Der erwiderte, dass er es allein nicht schaffe und anderen für ihre Hilfe beim Bau nichts schuldig sein wolle. „Das weiß ich wohl“, sagte sie. „Meine Maiden haben mir berichtet, dass Du ein Leben lang einen Widerwillen gegen die Menschen hegst. Doch damit kommst Du nicht weit. Wralda ist mild und wendet sich von den Geizigen ab. Darum hat Festa auf alle Burgen schreiben lassen: Bist Du arg auf Dich selbst bedacht, so schau nach Deinen Nächsten und hilf ihnen, wo Du kannst. Dann werden sie auch nach Dir schauen und Dir ebenso helfen.“



Das Leiden des modernen Menschen

Da wir sehr wahrscheinlich vor langer Zeit von faulen und trägen Menschen in das Vergessen gedrängt wurden und unsere Freiheit aus der eigenen „Blauäugigkeit“ heraus selbst aufgaben, wiederholen sich regelmäßige Umwälzungen auf der Erde, da vorrangig auch unsere Gedanken Einfluss auf alles irdische Leben haben, zu welchem ebenfalls die Elemente zählen. Wer sich mit der Quantenmechanik auseinandersetzt, findet dies im Effekt der Verschränkung als auch im Doppelspalteffekt bestätigt. Wenn wir etwas übles Essen, müssen wir uns erbrechen. So geht es auch der Erde. Sie versucht uns zur Erinnerung zu bewegen und sendet uns Hilfe zur geistigen Orientierung, wo sie kann. Doch leider haben wir mittlerweile vollkommen vergessen, was unsere Vorfahren einst wussten und in „Sagen“ für uns überlieferten. Wir haben auch das Forschen verlernt - selbst die Hälfte aller Wissenschaftler haben nicht die geringste Ahnung, was Forschung tatsächlich bedeutet. Sie versperren sich dem Neuen und halten an alten Grundsätzen fest. Obwohl viele Forschungszweige auch Philosophen einbeziehen, sind deren Gedanken der teils irregeleiteten Grundlagenforschung unterworfen. So geschehen viele wichtige Dinge auf Erden, ohne das wir sie wahrnehmen - überall um uns herum - beinahe absolut unbemerkt. Wir konzentrieren uns auf Probleme und entfernen uns von der Natur. Doch erst wenn wir uns und unsere Natur wieder erkennen, gesundet die Erde mit all ihrem symbiotischem Leben und wandelt sich in einen paradiesischen Raum ohne Notdurft. Erst dann kann der Mensch wieder klarsehend leben und seiner Bestimmung folgen: sich in Harmonie, Liebe und Freiheit einander und der Natur anzunähern. 



Die Heilkraft unserer Erde

Bis zu unserer Erinnerung werden weitere Kriege, Fluten, Beben und Lügen über die Erde (Irtha) ziehen, so wie wir es im Sommer 2021 in Form der Fluten erleben. Doch die die meisten Menschen erleben das weltweite „Reinigen“ nicht. In Deutschland berichten die etablierten Quellen nur über die Fluten vor der eigenen Tür und in der Nachbarschaft. Was weltweit passiert verschweigen sie. Die Fluten sind wichtig, so wichtig wie das Erbrechen des Magens. Es ist ein natürlicher Mechanismus zur Reinigung und des Erhalts. Und mit jedem Mal, wo sich der Mensch wieder und wieder von den Auswirkungen seiner abwegigen Taten und Gedanken erholt, werden herrschsüchtige Menschen seine Erinnerungen und Erfahrungen verdrängen und neue Abhängigkeiten schaffen, damit sie selbst nicht werken müssen. Und wieder werden neue Wunder folgen, denn Wralda gibt seine Kinder nicht auf. Eines Tages werden sie sich an ihre Herkunft erinnern. Die Erde ist stark. Der Mensch kann ihr nicht schaden. Sie ist ein perfekter, weiser´und hochintelligenter Organismus. 

 

Die Frage zu "Gut & Böse"

Wer sich fragt, wie Wralda, die Natur, allein ewig und gut sein könne, wenn die meisten Menschen so sehr unter wenigen herrschsüchtigen Menschen zu leiden haben, dem sei Folgendes zu denken gegeben: jedem wohnt die Freiheit inne, selbst zu entscheiden, sein Leben nach eigenem Ermessen zu gestalten. Doch entscheidet sich jemand gegen die Natur und damit gegen seine Mitwesen, lässt die Natur Gleiches über ihn kommen, beziehungsweise der Handelnde selbst. Ein furchtbares Übel, das unermesslich scheint, doch erkennen wir die „Strafe“ (besser formuliert: dessen Konsequenz, oder Echo) oft nicht, da wir mit unserer eigenen Konsequenz (das wir all dies zuließen) zu sehr beschäftigt sind. Manche Menschen haben unglaubliche Schuld errichtet, sie griffen andere Menschen an, wie Blitz und Donner, mit tückischer List und falscher Schmeichelei - dies zahlten sie mit ihrem eigenen Heil und diese Wunde spüren sie Tag für Tag. Es muss ein unerträglicher Schmerz sein: Schaut in ihre Augen. Seht ihre verhaltenen Körper. Achtet auf ihre Taten. Seht ihr nicht die Ödnis in ihren Blicken?
Doch was ist mit denen die Schaden nehmen, wenn einzelne angreifen? Sie waren nicht vorbereitet, nicht wachsam. Sie haben sich nicht gewehrt oder sich freiwillig unterworfen. Auch sie haben dadurch Schaden angerichtet, unter dem sie nun leiden. Daher rät Frya: "Seit wachsam und wehret Euch vor Feinden und Beleidigern".

Alle Menschen, die ihre Wurzeln vergessen, Fryas gutem Rat nicht folgen und die natürlichen Sitten missachten, leiden. Bis sie sich besinnen. Das ist so wichtig und natürlich, wie das Bauchweh nach einer verdorbenen Speise.

Wie tief der natürliche Verlust mittlerweile wurzelt, ist beängstigend.

 

Abschließend

Bis wir uns wieder an Wralda erinnern und unser wahres Selbst erblicken, machen wir weitere unsere Erfahrungen und die Erde wächst und schrumpft - wie die Zeit, das Tier, die Pflanze und der Mensch. Nutzen bringt Wachstum - Ignoranz lässt schrumpfen - bei Festem wie auch bei nicht Festem. So lang kein Friede herrscht, so lang kann es keine Konstante geben. Je unruhiger der menschliche Geist lenkt, so unruhiger reagiert die Erde.
Auch die Freiheit nutzt sich ab, wenn man sie nicht lebt, sang Reinhard Mey. Doch wir leben zu Zeiten, wo Freiheit nur ein Wort ist, dessen Bedeutung dem Menschen schon lange nicht mehr bewusst ist. Denn Freiheit bedeutet nicht nur, sich frei bewegen zu können. Die wahre und einzig gültige Freiheit hat so feine Wurzeln, dass sie beinahe allesamt übersehen werden, während sie so weit reichen, dass sie Orte ergründen, von denen selbst ich ganz sicher noch nie etwas gehört habe. Die Chroniken der Fryas waren zu lange Zeit verschollen, sodass die Menschen sich heute nicht mehr an ihr wahres Recht und ihre wahre Freiheit erinnern. Ich wuchs in einer Zeit auf, da Fryas Kinder mit der Überzeugung groß wurden, dass die Welt scharfkantig und dadurch gut sei. Niemand brachte uns bei, wie Irtha, die Erde, tatsächlich beschaffen sein könnte oder welche Güte uns Wralda, die Natur, zuteil werden ließe, denn seine Güte wurde verschleiert und durch Götzenbilder und Prediger verdreht.

Aber Wralda wacht über die Entschlossenen. So Frya, die Mutter der freien Menschen, da draußen auf ihrem Stern wacht, so ist die Hoffnung nicht verloren. Seht die alten Bäume. Findet zu Eurem Ursprung, auf das Eure Mutter nicht mehr weinen muss und die Erde wieder Frieden findet. TvL


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